Übergabe von Positionspapier zur W-VO

Verbände fordern Aussetzung der Umsetzung der Wiederherstellungsverordnung.

Anlässlich der 106. Umweltministerkonferenz (UMK) in Leipzig fordern die sächsischen Land-, Forst- und Fischereiverbände die Aussetzung der nationalen Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO).

Die Verbände unterstützen ausdrücklich die Ziele des Natur- und Umweltschutzes. In der derzeit geplanten Ausgestaltung sei die Verordnung jedoch nicht praxistauglich und führe zu erheblichen zusätzlichen Belastungen für Betriebe, Eigentümer und Verwaltung. Kritisiert werden insbesondere steigende Bürokratie, fehlende Finanzierung, unklare Datengrundlagen sowie eine unzureichende Beteiligung der Betroffenen.

Aus Sicht der Verbände braucht es stattdessen praxistaugliche, kooperative Lösungen. Naturschutz könne nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort gelingen – nicht durch zusätzliche Auflagen und Einschränkungen der Nutzung.

Die unterzeichnenden Organisationen appellieren daher an den Freistaat Sachsen, sich auf der UMK für eine Aussetzung der aktuellen Umsetzung einzusetzen und eine grundlegende Überarbeitung einzufordern.

Das vollständige Positionspapier mit den Forderungen der Verbände steht hier als PDF zum Download bereit.

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